Ich hab Jahre in Wohngruppen gearbeitet — Kinder stabilisiert, die aus ihren Familien raus mussten. Dann musste ich vor Gericht beweisen, dass ich meine eigenen sehen darf.

Im Job weißt du genau, was ein Kind nach einer Trennung braucht. Bei deiner eigenen Situation hilft dir dieses Wissen kein Stück.
Jugendamt, Verfahrensbeistand, Gutachten — auf dem Papier weißt du, wie das laufen soll. In echt läuft es anders.
Nicht, weil du versagt hast. Weil das System so tickt. Erklären musst du das trotzdem — deinen Kindern.
Die Anerkennung, die du im Job bekommst, gilt vor Gericht nichts. Da bist du einfach: ein Elternteil unter vielen.
Keine Prozentzahlen zu "Trennungspapas" — sondern das, was gerade an Fördermitteln und Ansprüchen für Kinder, Jugendliche und Familien verhandelt wird. Kurz, damit du's im Überblick hast.
Seit über sechs Jahren arbeite ich im Bereich der Hilfen zur Erziehung (HZE), in einer Wohngruppe — Kinder und Jugendliche, die aus ihren Familien raus mussten, in einer neuen Struktur wieder halten, unter anderem mit Autismus-Spektrum-Störung und ADHS. Ich weiß, wie das System von innen aussieht, wenn es funktioniert. Und wie es aussieht, wenn es das nicht tut.
Dann saß ich selbst auf der anderen Seite des Tisches. Amtsgericht. Oberlandesgericht. Zwei Verfahrensbeistände. Jugendamt. Elternberatung. Das komplette Programm. Das Wechselmodell wurde mir zugesprochen — und später wieder entzogen.
Heute sehe ich meine Kinder alle 14 Tage, Donnerstag bis Dienstag, Ferien halbe-halbe. Verarbeitet hab ich das. Abgeschlossen ist es trotzdem nicht — es ist einfach mein Alltag geworden.
Ich schreibe nicht, weil ich drüberstehe. Ich schreibe, weil ich beide Seiten kenne: die fachliche, und die, die durchlebt hat, was auf dem Papier steht.
Ehrliche, unredigierte Momente aus meinem eigenen Alltag als Trennungsvater — ohne Fachtext, ohne Quellenangabe. Diese Spalte baue ich gerade auf; sobald die ersten echten Einträge stehen, erscheinen sie hier.
Bewusst getrennt gehalten: Die kostenlose Serie gibt dir Orientierung. Der Elternkompass gibt dir die volle Tiefe — inklusive Tools, Vorlagen und Verträgen.

Acht kurze Guides entlang der typischen Phasen einer Trennung — vom ersten Riss bis zum Verfahrensbeistand. Orientierung, kein Ersatz für den Elternkompass.

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Ein Jahr Content, ein Jahr Lernen — was auf Social Media wirklich funktioniert, was nicht, und wie ich dabei ehrlich bleibe statt austauschbar zu klingen.
Du bekommst außerdem Bescheid, sobald neue Teile der Serie oder der Elternkompass erscheinen.
Für Eltern, die merken, dass Fachwissen allein nicht durch die eigene Trennung trägt. Und für mich — weil Aufschreiben mir hilft, selbst zu verstehen, was passiert ist.
Nein. Ich bin Pädagoge, kein Therapeut, kein Anwalt. Was hier steht, ist Einordnung aus Erfahrung — keine Rechtsberatung, keine Behandlung. Bei akuten Problemen: Fachstelle, Anwalt oder Jugendamt kontaktieren, nicht mich.
Fachwissen aus über sechs Jahren HZE-Praxis in der Wohngruppe, verbunden mit eigener Erfahrung als Trennungselternteil durchs komplette System — nicht nur das eine oder nur das andere.
Instagram: @kcirtapredoer. Direkt, ohne Algorithmus dazwischen.
Tab schließen. Morgen wieder dasselbe: weiterkämpfen, ohne zu wissen, ob's noch Kampf für die Beziehung ist oder nur noch Angst vor dem, was danach kommt.
Oder jetzt Teil 1 lesen — kostenlos, fünf Minuten, der erste Satz nennt es beim Namen.
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